<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gesundheit Archives - MobileInclusion</title>
	<atom:link href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/tag/gesundheit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/tag/gesundheit/</link>
	<description>Forschung zu Mobilität und Sozialer Ausgrenzung</description>
	<lastBuildDate>Thu, 23 May 2019 10:08:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Wenn das Fahrrad Möglichkeitsräume eröffnet – der Verein #BIKEYGEES e. V.</title>
		<link>https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wenn-das-fahrrad-moeglichkeitsraeume-eroeffnet-der-verein-bikeygees-e-v/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elena Abt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2019 10:47:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Teilhabe]]></category>
		<category><![CDATA[Capability Approach]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltgerechtigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/?p=905</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn das Fahrrad Möglichkeitsräume eröffnet – der Verein #BIKEYGEES e. V.  Der Berliner Verein #BIKEYGEES e.V. setzt auf das Empowerment von (geflüchteten) Frauen: durch Radfahrtrainings helfen die Ehrenamtlichen den Frauen, mobiler zu werden – und schaffen damit die Voraussetzung für Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Seit drei Jahren gibt es die #BIKEYGEES.</p>
<p>The post <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wenn-das-fahrrad-moeglichkeitsraeume-eroeffnet-der-verein-bikeygees-e-v/">Wenn das Fahrrad Möglichkeitsräume eröffnet – der Verein #BIKEYGEES e. V.</a> appeared first on <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi">MobileInclusion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 hundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:0px;padding-right:40px;padding-bottom:0px;padding-left:40px;margin-bottom: 0px;margin-top: 0px;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#eae9e9;border-style:solid;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><style type="text/css"></style><div class="fusion-title title fusion-title-1 sep-underline sep-solid fusion-title-text fusion-title-size-one" style="border-bottom-color:#e0dede;margin-top:40px;margin-right:0px;margin-bottom:15px;margin-left:0px;"><h1 class="title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:34;line-height:1.4;"><h1><b>Wenn das Fahrrad Möglichkeitsräume eröffnet – der Verein #BIKEYGEES e. V.</b></h1></h1></div><div class="fusion-text fusion-text-1"><p>Der Berliner Verein #BIKEYGEES e.V. setzt auf das Empowerment von (geflüchteten) Frauen: durch Radfahrtrainings helfen die Ehrenamtlichen den Frauen, mobiler zu werden – und schaffen damit die Voraussetzung für Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben.</p>
<p>Seit drei Jahren gibt es die #BIKEYGEES. Im Herbst 2015 fingen Annette Krüger und Anne Seebach damit an, geflüchteten Frauen in einer Berliner Notunterkunft das Radfahren beizubringen. Diese Idee stieß auf großes Interesse: „Die Resonanz war wirklich enorm, da haben wir gemerkt, dass es ja ein Wespennest ist, in das wir gestochen haben“, berichtet Annette Krüger rückblickend.<sup class='footnote'><a href='#marker-905-1' id='markerref-905-1' onclick='return footnotation_show(905)'>1</a></sup> Die Rückmeldungen bestärkten die Initiatorinnen in ihrem Tun, woraufhin sie im Jahr 2016 den #BIKEYGEES e.V. gründeten und als gemeinnützigen Verein für Bildungs- und Kulturarbeit anmeldeten. Mittlerweile ist der Verein Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbands und hat sich in Berlin zu einer Anlaufstelle für Frauen etabliert. Frauen und Mädchen mit und ohne Fluchterfahrung können an kostenlosen Radfahrtrainings teilnehmen, wobei neben den praktischen &#8218;Fahrskills&#8216; auch theoretischer Verkehrsunterricht in verschiedenen Sprachen angeboten wird. Zudem lernen die Frauen Selbsthilfe-Grundlagen, um ihr Fahrrad selbst instandzuhalten.<sup class='footnote'><a href='#marker-905-2' id='markerref-905-2' onclick='return footnotation_show(905)'>2</a></sup><span class="Apple-converted-space"><br />
</span></p>
<h2>„Einfach machen“: Die Strategie der #BIKEYGEES</h2>
<p>Das Angebot ist bewusst niedrigschwellig: unter dem Motto „Einfach machen“ kommen Frauen und Mädchen unterschiedlicher Herkunft und Religion, unabhängig von Status und Fluchterfahrung, zusammen und helfen sich gegenseitig. Viele der über 500 ehemaligen Teilnehmerinnen fungieren als Multiplikatorinnen: Sie führen selbstständig Trainings durch und geben ihr Wissen direkt weiter.<sup class='footnote'><a href='#marker-905-3' id='markerref-905-3' onclick='return footnotation_show(905)'>3</a></sup> „Wir wollen einfach, dass die Frauen wachsen können, Fahrrad fahren können und sich unabhängig bewegen können“, sagt Annette Krüger.<sup class='footnote'><a href='#marker-905-1' id='markerref-905-1' onclick='return footnotation_show(905)'>1</a></sup> Durch die #BIKEYGEES wird den Teilnehmerinnen selbstständige Mobilität ermöglicht. Fahrradfahren verbindet und gibt Selbstvertrauen. Nach nur einem Übungstag kann bereits eine spürbare und sichtbare Veränderung der Lebensrealität der Frauen erreicht werden. Die Fähigkeit, sich selbstbestimmt auf dem Rad zu bewegen, verschafft ihnen ein unmittelbares Erfolgserlebnis.</p>
</div><div class="fusion-image-carousel fusion-image-carousel-auto fusion-image-carousel-1 lightbox-enabled" id="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch1.jpg"><div class="fusion-carousel" data-autoplay="no" data-columns="2" data-itemmargin="13" data-itemwidth="180" data-touchscroll="no" data-imagesize="auto"><div class="fusion-carousel-positioner"><ul class="fusion-carousel-holder"><li class="fusion-carousel-item"><div class="fusion-carousel-item-wrapper"><div class="fusion-image-wrapper hover-type-liftup"><a data-rel="iLightbox[image_carousel_1]" data-title="frauentreff_hohensch1" aria-label="frauentreff_hohensch1" href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch1-300x183.jpg" target="_self"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="960" height="585" src="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch1.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-910" alt="" srcset="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch1-200x122.jpg 200w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch1-300x183.jpg 300w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch1-400x244.jpg 400w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch1-600x366.jpg 600w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch1-768x468.jpg 768w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch1-800x488.jpg 800w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch1.jpg 960w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a></div></div></li></ul></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-2"><h2>Fahrradfahren ist mehr als Mobilität</h2>
<p>Das Projekt #BIKEYGEES lässt sich dem Befähigungsansatz des Capability Approach zuordnen, der auf den Ökonomen Amartya Sen zurückgeht und von der Philosophin Martha Nussbaum weiterentwickelt wurde. Armut und Reichtum messen sie nicht nur an der Verteilung von Gütern, sondern an den allgemeinen und individuellen Verwirklichungschancen eines Menschen.<sup class='footnote'><a href='#marker-905-5' id='markerref-905-5' onclick='return footnotation_show(905)'>5</a></sup> Dieser gerechtigkeitstheoretische Ansatz verbindet das Streben nach individueller Entfaltung mit dem Streben nach gesellschaftlicher Veränderung. Dabei ist Mobilität ein wesentlicher Faktor, um soziale Interaktion zu ermöglichen. Bei der Bottom-Up-Initiative #BIKEYGEES befähigen die Trainerinnen die Frauen, ihre Mobilität eigenständig zu gestalten zu und eröffnen ihnen Möglichkeitsräume. Die Frauen können selbstverantwortlich über ihre Mobilität entscheiden. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung, um strukturellen Benachteiligungen entgegenzuwirken.</p>
</div><div class="fusion-image-carousel fusion-image-carousel-auto fusion-image-carousel-2 lightbox-enabled" id="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch1.jpg"><div class="fusion-carousel" data-autoplay="no" data-columns="2" data-itemmargin="13" data-itemwidth="180" data-touchscroll="no" data-imagesize="auto"><div class="fusion-carousel-positioner"><ul class="fusion-carousel-holder"><li class="fusion-carousel-item"><div class="fusion-carousel-item-wrapper"><div class="fusion-image-wrapper hover-type-liftup"><a data-rel="iLightbox[image_carousel_2]" data-title="frauentreff_hohensch2" aria-label="frauentreff_hohensch2" href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch2-300x115.jpg" target="_self"><img decoding="async" width="952" height="366" src="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch2.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-911" alt="" srcset="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch2-200x77.jpg 200w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch2-300x115.jpg 300w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch2-400x154.jpg 400w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch2-600x231.jpg 600w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch2-768x295.jpg 768w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch2-800x308.jpg 800w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2019/03/frauentreff_hohensch2.jpg 952w" sizes="(max-width: 952px) 100vw, 952px" /></a></div></div></li></ul></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-3"><h2>„Jede Frau sollte Fahrrad fahren können. Und dürfen.“</h2>
<p>Bisher hat der Verein 597 Frauen und Mädchen aufs Rad gebracht, 87 Trainings durchgeführt und 164 Fahrrad-Sets – ein gebrauchtes Fahrrad, ein Helm, ein Schloss – an Absolventinnen ausgehändigt. Zudem wurden den #BIKEYGEES zahlreiche Auszeichnungen verliehen, u.a. der Deutsche Fahrradpreis 2018.<sup class='footnote'><a href='#marker-905-2' id='markerref-905-2' onclick='return footnotation_show(905)'>2</a></sup> Mit Hilfe von Fördermitteln der Deutschen Fernsehlotterie werden seit Februar 2019 auch in den Berliner Randgebieten Marzahn/Hohenschönhausen Trainings durchgeführt und begleitende Integrationstouren zum Vernetzen angeboten. „Das Fahrrad ist ein gutes Vehikel, um Menschen aller Herkunft und politischer Grundeinstellung zusammen zu bringen und gegebenenfalls Ressentiments abzubauen.“<sup class='footnote'><a href='#marker-905-1' id='markerref-905-1' onclick='return footnotation_show(905)'>1</a></sup></p>
<p>Trotz dieser Erfolge ist die Finanzierung<span class="Apple-converted-space">  </span>nach wie vor nicht gesichert: Der Fortbestand des Projekts ist abhängig von finanziellen Fördermitteln und gespendeten Fahrrädern, das Team von #BIKEYGEES engagiert sich größtenteils ehrenamtlich. Dabei leistet der Verein einen wichtigen Beitrag, um mobilitätsbezogener Exklusion und zugleich der zunehmenden Spaltung der Bevölkerung entgegenzuwirken. Das interkulturelle Berliner Projekt zeigt: Es bedarf manchmal nur einfacher Mittel, um den Mobilitätsalltag von Menschen nachhaltig zu verändern. Denn, um es mit den Worten der #BIKEYGEES zu sagen: „Jede Frau auf der Welt sollte Fahrrad fahren können. Und dürfen.“<sup class='footnote'><a href='#marker-905-1' id='markerref-905-1' onclick='return footnotation_show(905)'>1</a></sup></p>
</div><div class="fusion-video fusion-youtube" style="max-width:600px;max-height:360px;"><div class="video-shortcode"><iframe title="YouTube video player 1" src="https://www.youtube.com/embed/a7IGxNfoSvs?wmode=transparent&autoplay=0" width="600" height="360" allowfullscreen allow="autoplay; fullscreen"></iframe></div></div><div class="fusion-text fusion-text-4"><p>&nbsp;</p>
<p>Die kostenlosen Fahrtrainings finden in Berlin Kreuzberg und in Hohenschönhausen/Marzahn statt. Aktuelle Termine und Aktionen unter: <a href="http://bikeygees.org/de/">http://bikeygees.org/de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-5"><div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"><img decoding="async" src="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/04/ElenaA_SW.png" width="100"  height="100" alt="Elena Abt" itemprop="image"></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/author/elena/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Elena Abt</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p>Studentische Hilfskraft am Fachgebiet für integrierte Verkehrsplanung an der TU Berlin, Mitarbeiterin im Projekt MobileInclusion.<br />
Arbeitsschwerpunkte: Qualitative Analysen sozialer Ausgrenzung, Öffentlichkeitsarbeit.</p>
</div></div><div class="saboxplugin-web "><a href="https://www.ivp.tu-berlin.de/menue/home/" target="_self" >www.ivp.tu-berlin.de/menue/home/</a></div><div class="clearfix"></div></div></div>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;margin-bottom: 0px;margin-top: 0px;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#eae9e9;border-style:solid;" ></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;margin-bottom: 0px;margin-top: 0px;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#eae9e9;border-style:solid;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><div class="fusion-text fusion-text-6"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div></p>
<div class="credits-overlay" style="background-color:#ffffff" data-target=".wp-image-906">Photo: <a href="" target="_blank">#BIKEYGEES e.V.</a> | <a href="">CC-Lizenz BY_SA</a></div>
<div class='footnotes' id='footnotes-905'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='marker-905-1'> Unveröffentlichte Interviewpassage mit Annette Krüger erhoben von Stephan Daubitz im Rahmen des Forschungsprojekts „MobileInclusion“ <span class='returnkey'><a href='#markerref-905-1'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-905-2'> #BIKEYGEES e.V. (Hg.) (o.J.): About Bikeygees e.V. Berlin. Online verfügbar unter: http://bikeygees.org/de/ <span class='returnkey'><a href='#markerref-905-2'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-905-3'> #BIKEYGEES e.V. (Hg.) (2019): Bikeygees e.V. Berlin. Radfahrtraining für geflüchtete Frauen. Online verfügbar unter: http://bikeygees.org/wp-content/uploads/2019/01/2019-JAN-BIKEYGEES-min.pdf <span class='returnkey'><a href='#markerref-905-3'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-905-4'> Unveröffentlichte Interviewpassage mit Annette Krüger erhoben von Stephan Daubitz im Rahmen des Forschungsprojekts „MobileInclusion“ <span class='returnkey'><a href='#markerref-905-4'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-905-5'> Comim, Flavio; Qizilbash, Mozaffar; Alkire, Sabina (Hg.) (2008): The Capability Approach. Concepts, Measures and Applications. Cambridge: Cambridge University Press. Online verfügbar unter https://doi.org/10.1017/CBO9780511492587 <span class='returnkey'><a href='#markerref-905-5'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-905-6'> #BIKEYGEES e.V. (Hg.) (o.J.): About Bikeygees e.V. Berlin. Online verfügbar unter: http://bikeygees.org/de/ <span class='returnkey'><a href='#markerref-905-6'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-905-7'> Unveröffentlichte Interviewpassage mit Annette Krüger erhoben von Stephan Daubitz im Rahmen des Forschungsprojekts „MobileInclusion“ <span class='returnkey'><a href='#markerref-905-7'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-905-8'> Unveröffentlichte Interviewpassage mit Annette Krüger erhoben von Stephan Daubitz im Rahmen des Forschungsprojekts „MobileInclusion“ <span class='returnkey'><a href='#markerref-905-8'>&#8629;</a></span></li>
</ol>
</div>
<p>The post <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wenn-das-fahrrad-moeglichkeitsraeume-eroeffnet-der-verein-bikeygees-e-v/">Wenn das Fahrrad Möglichkeitsräume eröffnet – der Verein #BIKEYGEES e. V.</a> appeared first on <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi">MobileInclusion</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gerechtigkeitslücken in der Mobilitätspolitik</title>
		<link>https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/gerechtigkeitsluecken-in-der-mobilitaetspolitik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Daubitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2018 08:01:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Teilhabe]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leitbild]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltgerechtigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/?p=824</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gerechtigkeitslücken in der Mobilitätspolitik  Unser Forschungsprojekt MobileInclusion beschäftigt sich mit den vielseitigen Hindernissen der Mobilität von „Hartz IV“-Empfänger_innen, die eine uneingeschränkte soziale Teilhabe erschweren oder behindern. Die Forschung ist dabei keinesfalls wertneutral, sondern hat zum Ziel, das menschliche Wohlbefinden zu verbessern. Wir betrachten Menschen nicht als „beplanbare“ Objekte der Verkehrspolitik, sondern verstehen sie</p>
<p>The post <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/gerechtigkeitsluecken-in-der-mobilitaetspolitik/">Gerechtigkeitslücken in der Mobilitätspolitik</a> appeared first on <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi">MobileInclusion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 hundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:0px;padding-right:40px;padding-bottom:0px;padding-left:40px;margin-bottom: 0px;margin-top: 0px;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#eae9e9;border-style:solid;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><style type="text/css"></style><div class="fusion-title title fusion-title-2 sep-underline sep-solid fusion-title-text fusion-title-size-one" style="border-bottom-color:#e0dede;margin-top:40px;margin-right:0px;margin-bottom:15px;margin-left:0px;"><h1 class="title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:34;line-height:1.4;"><h1>Gerechtigkeitslücken in der Mobilitätspolitik</h1></h1></div><div class="fusion-text fusion-text-7"><p>Unser Forschungsprojekt MobileInclusion beschäftigt sich mit den vielseitigen Hindernissen der Mobilität von „Hartz IV“-Empfänger_innen, die eine uneingeschränkte soziale Teilhabe erschweren oder behindern. Die Forschung ist dabei keinesfalls wertneutral, sondern hat zum Ziel, das menschliche Wohlbefinden zu verbessern. Wir betrachten Menschen nicht als „beplanbare“ Objekte der Verkehrspolitik, sondern verstehen sie aufgrund ihrer Fähigkeiten, Potenziale und individuellen Besonderheiten als Persönlichkeiten, die in politische und planerische Prozesse einzubinden sind. Die Lebensqualität des einzelnen Menschen soll in den Mittelpunkt gestellt werden.</p>
<h2>Gutes Leben in der Stadt: Sozial gerecht, umweltgerecht und ökonomisch sicher</h2>
<p>Wenn wir über soziale Exklusion mit der Fokussierung auf Mobilität sprechen, ist eine Beschäftigung mit verschiedenen Gerechtigkeitskonzeptionen unumgänglich. Klar ist auch, dass mit der Festlegung einer normativen Basis auch immer strukturelle Machtverhältnisse in Frage gestellt werden, die nicht nur in einer ungerechten Verteilung von Einkommen und Vermögen begründet sind. Beispielsweise lässt sich auch ein „racial gap“, also eine auf Ethnie basierenden Ungerechtigkeit konstatieren. Dies schildert die Stadt-Anthropologin Adonia Lugo in ihrem kürzlich erschienen Band <i>Bicycle / Race: Transportation, Culture, &amp; Resistance</i> am Beispiel der US-Amerikanischen Fahrradkultur<sup class='footnote'><a href='#marker-824-1' id='markerref-824-1' onclick='return footnotation_show(824)'>1</a></sup>.<br />
Auch Verkehrsplanung und -politik müssen die verschiedenen Dimensionen, die Mobilität einschränken, berücksichtigen. Der Ausschluss bestimmter Gruppen vom sozialen Leben durch Einschränkungen in den tatsächlichen und möglichen Ortsveränderungen, während andere soziale Gruppen diese voll ausschöpfen bzw. auf Kosten von Umweltressourcen mobil sind, liefert einen wichtigen Begründungszusammenhang für verkehrsplanerische Maßnahmen.</p>
<h2>Doppelte Ungerechtigkeit: Manche Menschen haben weniger Zugang zu Mobilität, aber leiden besonders unter der Mobilität der Anderen</h2>
<p>Eine neue Veröffentlichung macht auf die Ungerechtigkeiten im deutschen Verkehrssystem aufmerksam und gibt sich mit einer bloßen Analyse nicht zufrieden. Stefan Rammler und Oliver Schwedes <sup class='footnote'><a href='#marker-824-2' id='markerref-824-2' onclick='return footnotation_show(824)'>2</a></sup> stellen in ihrer von der Friedrich-Ebert-Stiftung herausgegebenen Studie <a href="https://www.fes.de/forum-berlin/artikel-in-gute-gesellschaft-170/mobilitaet-fuer-alle-gedanken-zur-gerechtigkeitsluecke-in-der-mobilitaetspolitik/"><i>Mobilität für alle! Gedanken zur Gerechtigkeitslücke in der Mobilitätspolitik</i></a> eine doppelte Gerechtigkeitslücke des Verkehrssystems fest.<span class="Apple-converted-space"><br />
</span>So benennen die Autoren als Gerechtigkeitslücken zum einen die ungerechten Nutzungschancen ungleicher Zugänge zu Verkehrssystemen, und zum anderen die ungleiche soziale Betroffenheit durch die externen Effekte (Luftschadstoffe, Lärm, Verkehrssicherheit) von Verkehrsprozessen. In der Studie werben sie für eine kommunale Verkehrswendepolitik. Als erste konkrete realpolitische Ansätze auf dem Weg dorthin nennen Rammler und Schwedes das Berliner Mobilitätsgesetz und das 365 Euro-Jahresticket für den Nahverkehr nach Wiener Vorbild. Mit dem Berliner Mobilitätsgesetz wurde zum ersten Mal ein rechtlicher Rahmen geschaffen, der die einseitige Bevorzugung des Automobils durchbricht und sich auf eine Korrektur ungerechter Folgeerscheinungen des Verkehrs festlegt.<br />
Bei der Vorstellung der Studie in der Friedrich-Ebert-Stiftung forderte Oliver Schwedes eindringlich ein, dass man mit den Menschen, die sozial ausgegrenzt sind, reden muss. So werden Menschen mit Grundsicherung oder „Hartz IV“ Bezug zu ihren Mobilitätsbedürfnissen in der Regel nicht befragt oder gar nicht erst informiert. Dann zeigt sich z. B., dass eine Ausweitung von Bikesharing- Angeboten keine Alternative für Einkommensarme darstellt, da diese zu teuer und aufgrund fehlender technischer Möglichkeiten (internetfähiges Smartphone etc.) nicht nutzbar sind.</p>
<h2>Wer Mobilität plant, muss Teilhabe mitdenken</h2>
<p>Die soziale Dimension von Mobilitätsprojekten ist also immer unter dem Aspekt der Teilhabe mitzudenken. Das Angebot der kostenlos auszuleihenden Lastenräder im Falkenhagener Feld in Berlin-Spandau, um nur ein Beispiel zu nennen, muss über die „cyclist community“ hinaus bekanntgemacht und idealerweise mit den Menschen, die in der kommunalen Infrastruktur arbeiten bzw. diese nutzen, zusammen geplant und auf den Weg gebracht werden.</p>
<p>Vor allem die Sozialarbeiter_innen vor Ort sind für solche Ansätze sehr aufgeschlossen. Den Quartiersmanager_innen, Sozialarbeiter_innen muss der Zusammenhang von Mobilität und sozialer Teilhabe nicht mehr groß erklärt werden. Dies ist schon eine erste wichtige Erkenntnis, die wir bei unseren Begehungen in den <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/werkstattbericht-1/">Untersuchungsgebieten</a> unseres Projekts MobileInclusion gewonnen haben. Aber dies ist eine Geschichte für einen weiteren Blogbeitrag.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-8"><div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"><img decoding="async" src="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/02/Daubitz-square-1.jpg" width="100"  height="100" alt="" itemprop="image"></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/author/stephan/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Stephan Daubitz</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p>Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet für integrierte Verkehrsplanung an der TU Berlin. Bearbeiter des Projekts MobileInclusion. Leidenschaftlicher Wanderer.<br />
Arbeitsschwerpunkte: Qualitative Analysen sozialer Ausgrenzung. Entwicklung von Strategien und Maßnahmen.</p>
<p><a href="http://www.ivp.tu-berlin.de/menue/ueber_uns/team/wissenschaftliche_mitarbeiter_innen/stephan_daubitz/" rel="noopener">Forschungsprofil bei der TU Berlin</a></p>
</div></div><div class="clearfix"></div></div></div>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;margin-bottom: 0px;margin-top: 0px;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#eae9e9;border-style:solid;" ></div></p>
<div class="credits-overlay" style="background-color:#ffffff" data-target=".wp-image-820">Photo: <a href="https://www.flickr.com/photos/exil-fischkopp/19759610533/in/photolist-arnaVm-q4KPN4-8Gs5Ub-U9GVvg-fhBG4m-gBfQ8m-pPJ9RE-fhnpDZ-fhnsvv-Wn7Hqr-fhBPEW-fhnu2k-chbZ6W-Trc5Ze-bpz3wA-XkVkKN-LxYSut-9tGPb2-cfPned-aWyP1R-8GoXhF-fhntzp-4DTrCX-fhBQA3-8GoVx2-gGGRJH-4RDYAb-8Gs9vs-cfPfgh-T9GSyE-4DXzgW-4DTrD2-4DTrCP-4DTjVz-apVHf-4DTjVt-bAZG8-4DTjVD-4DXzgQ-wLzwhN-w76aNe-LevaEo-LBXdHu-xqYLmw-wLzttG-v3e1WG-NX94Rq-Z6pibW-fhnzHn-fhBJFA" target="_blank">Darting Off, by André Hofmeister (bearbeitet)</a> | <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/">CC-Lizenz BY_SA</a></div>
<div class='footnotes' id='footnotes-824'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='marker-824-1'> Lugo, A. E. (2018). BICYCLE/RACE: Transportation, Culture, &amp; Resistance. Portland, Oregon: Microcosm Publishing. <a href="https://www.citylab.com/equity/2018/07/is-bike-infrastructure-enough/565271/">Umfassende Rezension bei Citylab</a>, auf Englisch <span class='returnkey'><a href='#markerref-824-1'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-824-2'> Transparenzhinweis: Prof. Dr. Oliver Schwedes ist einer der Projektleiter von MobileInclusion <span class='returnkey'><a href='#markerref-824-2'>&#8629;</a></span></li>
</ol>
</div>
<p>The post <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/gerechtigkeitsluecken-in-der-mobilitaetspolitik/">Gerechtigkeitslücken in der Mobilitätspolitik</a> appeared first on <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi">MobileInclusion</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leben an der Hauptstraße</title>
		<link>https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/leben-an-der-hauptstrasse-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jule Lietzau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2018 13:08:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/?p=545</guid>

					<description><![CDATA[<p>Leben an der Hauptstraße - aber leise?  Am "Tag gegen den Lärm" bewirbt Hamburg die "Magistrale als Stadtraum für alle" Am vergangenen Mittwoch fand der „Tag gegen den Lärm“ statt. Der Aktionstag der Deutschen Gesellschaft für Akustik wird seit 1998 begangen und soll für den Lärm und seine Ursachen und Folgen sensibilisieren[7. Deutsche</p>
<p>The post <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/leben-an-der-hauptstrasse-1/">Leben an der Hauptstraße</a> appeared first on <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi">MobileInclusion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 hundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:0px;padding-right:40px;padding-bottom:0px;padding-left:40px;margin-bottom: 0px;margin-top: 0px;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#eae9e9;border-style:solid;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><style type="text/css"></style><div class="fusion-title title fusion-title-3 sep-underline sep-solid fusion-title-text fusion-title-size-one" style="border-bottom-color:#e0dede;margin-top:40px;margin-right:0px;margin-bottom:15px;margin-left:0px;"><h1 class="title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:34;line-height:1.4;"><h1>Leben an der Hauptstraße &#8211; aber leise?</h1></h1></div><div class="fusion-text fusion-text-9"><h2>Am &#8222;Tag gegen den Lärm&#8220; bewirbt Hamburg die &#8222;Magistrale als Stadtraum für alle&#8220;</h2>
<p>Am vergangenen Mittwoch fand der „Tag gegen den Lärm“ statt. Der Aktionstag der Deutschen Gesellschaft für Akustik wird seit 1998 begangen und soll für den Lärm und seine Ursachen und Folgen sensibilisieren<sup class='footnote'><a href='#marker-545-1' id='markerref-545-1' onclick='return footnotation_show(545)'>1</a></sup>. Letztere sind erheblich und treten vielerorts auf. In Hamburg beispielsweise sind junge Leute und Menschen mit geringem Einkommen besonders häufig Lärmbelastungen ausgesetzt<sup class='footnote'><a href='#marker-545-2' id='markerref-545-2' onclick='return footnotation_show(545)'>2</a></sup>. Diese entstehen insbesondere durch den Straßenverkehr, aber auch in Hafen- und Flughafennähe sind die Lärmbelastungen hoch. Gehörschäden, Herzkrankheiten, Bluthochdruck sind beispielsweise Folgen<sup class='footnote'><a href='#marker-545-3' id='markerref-545-3' onclick='return footnotation_show(545)'>3</a></sup></a>, unter denen Menschen in verkehrsreicher Umgebung leiden können.</p>
<h2>Je geringer das Einkommen, desto größer die Lärmbelastung</h2>
<p>Der Zusammenhang zwischen Einkommen und Lärmbelastung lässt sich eindeutig nachweisen<sup class='footnote'><a href='#marker-545-4' id='markerref-545-4' onclick='return footnotation_show(545)'>4</a></sup> und verweist auf eine raumstrukturelle Problematik: Ärmere Menschen sind in urbanen Strukturen gesundheitsschädlichen Einflüssen eher ausgesetzt als Menschen anderer sozioökonomischer Gruppen. Der Lärm trifft zunächst die Betroffenen, die nicht mehr zur Ruhe kommen. Er verursacht aber auch Kosten für die Allgemeinheit: Eine Forschungsarbeit der TU Dresden beziffert die lärmbedingten Kosten für das Gesundheitssystem allein für Berlin auf 130 Millionen Euro<sup class='footnote'><a href='#marker-545-4' id='markerref-545-4' onclick='return footnotation_show(545)'>4</a></sup>.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aus Gerechtigkeitsperspektive kommt hinzu, dass die Einkommensschwachen als indirekter Lärmschutzriegel fungieren <sup class='footnote'><a href='#marker-545-2' id='markerref-545-2' onclick='return footnotation_show(545)'>2</a></sup>. Dieser Umstand ergibt sich aus den Unterschieden in den Mietpreisen, die an den lauten Hauptverkehrsstraßen niedriger sind als an Nebenstraßen.</p>
<p>Dementsprechend entstehen die stärksten Belastungen an großen Hauptstraßen mit starken Verkehrsbelastungen, wie beispielsweise an der Magistrale „Mundsburger Damm, Oberaltenallee/Hamburger Straße, Barmbeker Straße, Barmbeker Markt, Bramfelder Straße“<sup class='footnote'><a href='#marker-545-7' id='markerref-545-7' onclick='return footnotation_show(545)'>7</a></sup>.</p>
<h2>&#8222;Magistrale für alle&#8220;: Mehr Menschen sollen an die Hamburger Hauptstraßen ziehen</h2>
<p>Für diese Magistrale wurde, ebenfalls am vergangenen Mittwoch, das Konzept der „Magistrale als Stadtraum für alle“ vorgestellt<sup class='footnote'><a href='#marker-545-7' id='markerref-545-7' onclick='return footnotation_show(545)'>7</a></sup>. Ziel ist es, das Potenzial der Magistralen zur Nachverdichtung zu nutzen, um mehr Wohnraum in der Stadt zu entwickeln. Die Herausforderungen liegen auf der Hand und setzten einen Wandel in der Ausgestaltung von Verkehr im urbanen Raum voraus: Der Verkehr der Zukunft muss so gestaltet sein, dass die Anwohnenden ruhig schlafen können. Das entlastet als allererstes den Alltag einkommensschwacher Menschen – und über sinkende Krankheitskosten schließlich die ganze Gesellschaft.</p>
<h2>Die Herausforderung Wohnraum zu schaffen &#8211; und die Rolle der Mobilität</h2>
<p>Am „Tag gegen den Lärm“ hat die Stadt Hamburg den Plan vorgestellt, mehr Wohnraum an lauten Straßen zu schaffen. Diese terminliche Überschneidung illustriert, wie schwierig eine umweltgerechte Stadtentwicklung ist – und welche große Rolle die Mobilität für eine gerechte und inkludierende Stadtstruktur spielt. Die Zielsetzung der Schaffung von mehr Wohnraum stellt in bereits jetzt dichten Stadträumen eine Herausforderung dar, welche für alle Bevölkerungsgruppen in einem adäquaten Maße gelöst werden muss.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Wohnraumentwicklung in zentralen Lagen unterstützt die Mobilitätsoptionen der Bevölkerung &#8211; nahe Ziele, kurze Wege. Jedoch darf diese nicht auch Lärmbelastung „erkauft“ werden; sodass letztendendes ausreichende Mobilität und gesundes Wohnen keinen Widerspruch mehr darstellen.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-7 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(23,128,114,0)3;background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:20px;padding-right:30px;padding-bottom:20px;padding-left:20px;margin-bottom: 0px;margin-top: 0px;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#eae9e9;border-style:solid;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_3 1_3 fusion-one-third fusion-column-first" style="width:33.333333333333%;width:calc(33.333333333333% - ( ( 4% ) * 0.33333333333333 ) );margin-right: 4%;margin-top:0px;margin-bottom:20px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><div class="fusion-clearfix"></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_2_3 2_3 fusion-two-third fusion-column-last" style="width:66.666666666667%;width:calc(66.666666666667% - ( ( 4% ) * 0.66666666666667 ) );margin-top:0px;margin-bottom:20px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><div class="fusion-text fusion-text-10"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-8 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;margin-bottom: 0px;margin-top: 0px;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#eae9e9;border-style:solid;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-6 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="margin-top:0px;margin-bottom:20px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><div class="fusion-text fusion-text-11"><div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"><img decoding="async" src="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/04/Jule_SWII.png" width="100"  height="100" alt="" itemprop="image"></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/author/jule/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Jule Lietzau</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p>Bis März 2019 Studentische Hilfkraft am Institut für Verkehrsplanung der TU Hamburg, Mitarbeiterin im Projekt MobileInclusion. Bevorzugt radelnd unterwegs.<br />
Arbeitsschwerpunkte: Geografische Analyse sozialer Ausgrenzung,<br />
Öffentlichkeitsarbeit</p>
</div></div><div class="saboxplugin-web "><a href="http://www.mobileinclusion.de" target="_self" >www.mobileinclusion.de</a></div><div class="clearfix"></div></div></div>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div></p>
<div class="credits-overlay" style="background-color:#ffffff" data-target=".wp-image-523">Photo: <a href="https://www.flickr.com/photos/svensson/5607214687/in/photolist-9xurzi-wU57mu" target="_blank">Alexander Svensson</a> | <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC-Lizenz BY_SA</a></div>
<div class='footnotes' id='footnotes-545'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='marker-545-1'> Deutsche Gesellschaft für Akustik (2018): <a href="http://www.tag-gegen-laerm.de/info-tgl)">Tag gegen den Lärm</a> <span class='returnkey'><a href='#markerref-545-1'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-545-2'> Malte von Szombathely et al. (2018): <a href="http://www.mdpi.com/2413-8851/2/1/20">Relation between Observed and Perceived Traffic Noise and Socio-Economic Status in Urban Blocks of Different Characteristics</a> <span class='returnkey'><a href='#markerref-545-2'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-545-3'> Umweltbundesamt (2018): <a href="http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/laerm/laerm_auswirkungen/">Auswirkungen von Lärm <span class='returnkey'><a href='#markerref-545-3'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-545-4'> Thilo Becker (2015): <a href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-203064">Sozialräumliche Verteilung von verkehrsbedingtem Lärm und Luftschadstoffen am Beispiel von Berlin</a> <span class='returnkey'><a href='#markerref-545-4'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-545-5'> Thilo Becker (2015): <a href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-203064">Sozialräumliche Verteilung von verkehrsbedingtem Lärm und Luftschadstoffen am Beispiel von Berlin</a> <span class='returnkey'><a href='#markerref-545-5'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-545-6'> Malte von Szombathely et al. (2018): <a href="http://www.mdpi.com/2413-8851/2/1/20">Relation between Observed and Perceived Traffic Noise and Socio-Economic Status in Urban Blocks of Different Characteristics</a> <span class='returnkey'><a href='#markerref-545-6'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-545-7'> Hansestadt Hamburg Bezirksamt Nord (o. J.): <a href="http://www.hamburg.de/magistrale-nord/">Gutachten für die Entwicklung der Magistrale</a> <span class='returnkey'><a href='#markerref-545-7'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-545-8'> Hansestadt Hamburg Bezirksamt Nord (o. J.): <a href="http://www.hamburg.de/magistrale-nord/">Gutachten für die Entwicklung der Magistrale</a> <span class='returnkey'><a href='#markerref-545-8'>&#8629;</a></span></li>
</ol>
</div>
<p>The post <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/leben-an-der-hauptstrasse-1/">Leben an der Hauptstraße</a> appeared first on <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi">MobileInclusion</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Zusammenhang zwischen Armut, Gesundheit und Mobilität</title>
		<link>https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/gesundheit-mobilitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Aberle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2018 11:18:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tagungen]]></category>
		<category><![CDATA[Teilhabe]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/?p=436</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Zusammenhang zwischen Armut, Gesundheit und Mobilität  Rückschau auf den Kongress „Armut und Gesundheit“ Vom 20. bis 22. März fand an der TU Berlin der Kongress „Armut und Gesundheit“ statt. Auf der Tagung versammeln sich jährlich 2.000 Akteur*innen der Public-Health-Szene. Ihr Thema: Wie lässt sich die gesellschaftliche Gesundheit verbessern? Als Mitglied der Arbeitsgruppe</p>
<p>The post <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/gesundheit-mobilitaet/">Der Zusammenhang zwischen Armut, Gesundheit und Mobilität</a> appeared first on <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi">MobileInclusion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-9 hundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:0px;padding-right:40px;padding-bottom:0px;padding-left:40px;margin-bottom: 0px;margin-top: 0px;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#eae9e9;border-style:solid;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><style type="text/css"></style><div class="fusion-title title fusion-title-4 sep-underline sep-solid fusion-title-text fusion-title-size-one" style="border-bottom-color:#e0dede;margin-top:40px;margin-right:0px;margin-bottom:15px;margin-left:0px;"><h1 class="title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:34;line-height:1.4;"><h1>Der Zusammenhang zwischen Armut, Gesundheit und Mobilität</h1></h1></div><div class="fusion-text fusion-text-12"><h2>Rückschau auf den Kongress „Armut und Gesundheit“</h2>
<p>Vom 20. bis 22. März fand an der TU Berlin der Kongress „Armut und Gesundheit“ statt. Auf der Tagung versammeln sich jährlich 2.000 Akteur*innen der Public-Health-Szene. Ihr Thema: Wie lässt sich die gesellschaftliche Gesundheit verbessern?</p>
<p>Als Mitglied der <a href="https://difu.de/projekte/aggse">Arbeitsgruppe gesundheitsfördernde Gemeinde- und Stadtentwicklung</a> hat unser Teammitglied Stephan Daubitz zwei Veranstaltungen organisiert. Im <strong>Workshop „Mobil in der Stadt – gesundheitsfördernd, umweltbewusst und sozialverträglich“</strong> hat er das Verhältnis von Mobilität und Armut beleuchtet. In der anschließenden Fishbowl-Debatte haben drei Referent*innen aus Forschung und Planungspraxis klargestellt, was die Voraussetzungen einer sozial gerechten Verkehrswende sind.</p>
</div><div class="fusion-image-carousel fusion-image-carousel-fixed fusion-image-carousel-3 lightbox-enabled"><div class="fusion-carousel" data-autoplay="no" data-columns="5" data-itemmargin="13" data-itemwidth="180" data-touchscroll="no" data-imagesize="fixed"><div class="fusion-carousel-positioner"><ul class="fusion-carousel-holder"><li class="fusion-carousel-item"><div class="fusion-carousel-item-wrapper"><div class="fusion-image-wrapper hover-type-zoomin"><a data-rel="iLightbox[image_carousel_3]" data-caption="Auf dem Kongress &quot;Armut und Gesundheit&quot; trifft sich die Public Health-Community. Aufnahme im Lichthof der TU Berlin." data-title="photo_2018-03-26_12-35-04" aria-label="photo_2018-03-26_12-35-04" href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/photo_2018-03-26_12-35-04-800x995.jpg" target="_self"><img decoding="async" width="320" height="202" src="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/photo_2018-03-26_12-35-04-320x202.jpg" class="attachment-blog-medium size-blog-medium wp-image-449" alt="Auf dem Kongress &quot;Armut und Gesundheit&quot; trifft sich die Public Health-Community. Aufnahme im Lichthof der TU Berlin." srcset="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/photo_2018-03-26_12-35-04-320x202.jpg 320w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/photo_2018-03-26_12-35-04-700x441.jpg 700w" sizes="(max-width: 320px) 100vw, 320px" /></a></div></div></li><li class="fusion-carousel-item"><div class="fusion-carousel-item-wrapper"><div class="fusion-image-wrapper hover-type-zoomin"><a data-rel="iLightbox[image_carousel_3]" data-caption="Stephan Daubitz gibt eine Einführung in das Projekt MobileInclusion " data-title="DYuc24JXcAAXY5E.jpg large" aria-label="DYuc24JXcAAXY5E.jpg large" href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/DYuc24JXcAAXY5E.jpg-large-800x588.jpg" target="_self"><img decoding="async" width="320" height="202" src="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/DYuc24JXcAAXY5E.jpg-large-320x202.jpg" class="attachment-blog-medium size-blog-medium wp-image-448" alt="Stephan Daubitz gibt eine Einführung in das Projekt MobileInclusion" srcset="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/DYuc24JXcAAXY5E.jpg-large-320x202.jpg 320w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/DYuc24JXcAAXY5E.jpg-large-700x441.jpg 700w" sizes="(max-width: 320px) 100vw, 320px" /></a></div></div></li><li class="fusion-carousel-item"><div class="fusion-carousel-item-wrapper"><div class="fusion-image-wrapper hover-type-zoomin"><a data-rel="iLightbox[image_carousel_3]" data-caption="Eine Teilnehmerin des Workshops &quot;Mobil in der Stadt&quot; zeichnet eine mentale Karte." data-title="IMG_1119_web" aria-label="IMG_1119_web" href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/IMG_1119_web-800x533.png" target="_self"><img decoding="async" width="320" height="202" src="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/IMG_1119_web-320x202.png" class="attachment-blog-medium size-blog-medium wp-image-445" alt="Eine Teilnehmerin des Workshops &quot;Mobil in der Stadt&quot; zeichnet eine mentale Karte." srcset="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/IMG_1119_web-320x202.png 320w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/IMG_1119_web-700x441.png 700w" sizes="(max-width: 320px) 100vw, 320px" /></a></div></div></li></ul><div class="fusion-carousel-nav"><button class="fusion-nav-prev awb-icon-left" aria-label="Previous"></button><button class="fusion-nav-next awb-icon-right" aria-label="Next"></button></div></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-13"><h2>Workshop: Wie verändert sich die Mobilität, wenn ich plötzlich arm bin?</h2>
<p>Der Workshop „Mobil in der Stadt“ begann mit einer einfachen Aufgabe für die 40 Teilnehmenden: Zeichnen Sie Ihre täglichen Wege als Karte auf. Mit welchem Verkehrsmittel legen Sie welche Alltagsstrecke zurück?</p>
<p>Die entscheidende Wendung folgte im Anschluss: Stellen Sie sich vor, Sie hätten nur noch ein Budget von 34,62 Euro im Monat für die Mobilität zur Verfügung, entsprechend dem Hartz IV-Regelbedarf<sup class='footnote'><a href='#marker-436-1' id='markerref-436-1' onclick='return footnotation_show(436)'>1</a></sup>. Bitte markieren Sie alle Wege, die Sie nicht mehr tätigen könnten.</p>
</div><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none"><a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/20180322_Mental_Map_Armut-2.png" class="fusion-lightbox" data-rel="iLightbox[1fdaaf2451d008cc974]" data-title="20180322_Mental_Map_Armut-2" title="20180322_Mental_Map_Armut-2"><img decoding="async" width="1334" height="873" src="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/20180322_Mental_Map_Armut-2.png" alt class="img-responsive wp-image-437" srcset="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/20180322_Mental_Map_Armut-2-200x131.png 200w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/20180322_Mental_Map_Armut-2-400x262.png 400w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/20180322_Mental_Map_Armut-2-600x393.png 600w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/20180322_Mental_Map_Armut-2-800x524.png 800w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/20180322_Mental_Map_Armut-2-1200x785.png 1200w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/20180322_Mental_Map_Armut-2.png 1334w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 1200px" /></a></span><div class="fusion-text fusion-text-14"><h4>Eine &#8222;Mental Map&#8220; zeigt, welche Wege eine Teilnehmerin im Alltag zurücklegt – und welche Wege durch die Armut bedroht wären.</h4>
<p>Den Meisten wurde klar: Die Alltagswege, wie ich sie gerade zurücklege, sind mit knapp 35 Euro nicht zu bewältigen. Ob ich zur Fachärztin in den Nachbarbezirk fahren muss, mit meinen Kindern einen Ausflug machen will oder zum Einkaufen in die Stadt möchte: Die Armut hindert mich daran.</p>
<h2>Armut gefährdet Gesundheit, gefährdet Mobilität</h2>
<p>Dementsprechend schlecht schätzten die Teilnehmenden die Auswirkungen der „Mobilitätsarmut“ auf ihre Gesundheit ein. Seit langem ist es Konsens in der Public Health-Forschung, dass Menschen in Armut schlechteren Zugang zu Gesundheitsversorgung haben. Wenig erforscht ist bisher das Phänomen, dass ein mangelnder Zugang zu Mobilität, Armut und schlechte Gesundheit sich gegenseitig verstärken können. Wenn beispielsweise Arzttermine mangels Geld für den Fahrschein nicht wahrgenommen werden können, wirkt sich das auf die körperliche Verfassung aus und verringert die Möglichkeiten, die Armut zu überwinden. Dieser Erscheinung widmet sich bisher vor allem Forschung im englischen Sprachraum<sup class='footnote'><a href='#marker-436-2' id='markerref-436-2' onclick='return footnotation_show(436)'>2</a></sup>.</p>
<h2>Fishbowl-Diskussion: Arme Menschen leiden doppelt unter dem Verkehr</h2>
<p>In der anschließenden Fishbowl-Diskussion wies der ehemalige Referatsleiter für Strategische Verkehrsplanung der Stadt Bremen <strong>Dr. Thilo Becker </strong>auf die doppelte Belastung für einkommensschwache Menschen hin. Für die Stadt Berlin hatte er die Belastung durch Stickoxide, Feinstaub und Verkehrslärm in Abhängigkeit vom Einkommen untersucht<sup class='footnote'><a href='#marker-436-3' id='markerref-436-3' onclick='return footnotation_show(436)'>3</a></sup>. Sein Fazit: „Arme Menschen können besonders wenig am Verkehr teilnehmen, leiden aber deutlich stärker unter den Auswirkungen. Damit erleben sie einen doppelten negativen Effekt verglichen mit nicht armen Menschen.“</p>
</div><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-2 hover-type-none"><a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/Abbildung-ArmutGesundheit_doppeltbelastet-1.png" class="fusion-lightbox" data-rel="iLightbox[b9a435c1eb620b8ce08]" data-caption="Illustration: Arme Menschen sind vom Verkehr doppelt belastet" data-title="Abbildung Armut&#038;Gesundheit_doppeltbelastet" title="Abbildung Armut&#038;Gesundheit_doppeltbelastet"><img decoding="async" width="1280" height="720" alt="Illustration: Arme Menschen sind vom Verkehr doppelt belastet" src="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/Abbildung-ArmutGesundheit_doppeltbelastet-1.png" class="img-responsive wp-image-457" srcset="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/Abbildung-ArmutGesundheit_doppeltbelastet-1-200x113.png 200w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/Abbildung-ArmutGesundheit_doppeltbelastet-1-400x225.png 400w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/Abbildung-ArmutGesundheit_doppeltbelastet-1-600x338.png 600w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/Abbildung-ArmutGesundheit_doppeltbelastet-1-800x450.png 800w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/Abbildung-ArmutGesundheit_doppeltbelastet-1-1200x675.png 1200w, https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/wp-content/uploads/2018/03/Abbildung-ArmutGesundheit_doppeltbelastet-1.png 1280w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 1200px" /></a></span><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-double" style="border-color:#fffcfc;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-15"><h2>Mobilität bemisst sich nicht in Kilometern – sondern in Teilhabe</h2>
<p><strong>Prof. Dr. Oliver Schwedes</strong>, Leiter des Fachgebiets Integrierte Verkehrsplanung der TU Berlin, plädierte dafür, die Qualität von Verkehrsangeboten nicht mehr eindimensional in der Anzahl geleisteter Personenkilometer zu messen. „Mobilität sollte sich nach dem Grad der Teilhabe an einer Gesellschaft bemessen. Dementsprechend muss die ermöglichte Teilhabe unser Maßstab sein. Das führt innerstädtisch zur Umverteilung von Ressourcen weg vom Automobil und hin zu aktiver Mobilität.“</p>
<p>Dass diese Umverteilung nicht immer leicht fällt, erfährt Verkehrsplanerin<strong> Katalin Saary</strong> regelmäßig im Umgang mit Entscheidungsträgern in kommunalen Verwaltungen. Um das zu ändern, lädt sie regelmäßig zu Stadtspaziergängen ein, auf dem die Beteiligten die Perspektive aktiv mobiler Menschen einnehmen.</p>
<h2>Fazit: Eine Verkehrswende nützt armen Menschen am meisten</h2>
<p>Beckers Forschungsergebnisse lassen sich auch umgekehrt lesen: Eine Verkehrswende nützt primär den finanziell Schwachen, die in verkehrsbelasteter Umgebung leben. Ihre Gesundheit profitiert von einer Abnahme an Feinstaub, Lärm und Stickoxiden. Aus Perspektive der Public Health-Forschung ist das Ziel daher klar. Es gilt, die Spirale aus Armut, Krankheit und Immobilität zu durchbrechen – mit einer Planung, die nicht die Verkehrsleistung weniger Menschen zum Maß der Dinge macht, sondern das Wohlbefinden aller Menschen.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-16"><div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"><img alt='Christoph Aberle' src='https://secure.gravatar.com/avatar/aba28db201940e7ca99d3dd9e39b7045cf9937817841cc78e0d39dc7e973af63?s=100&#038;d=identicon&#038;r=r' srcset='https://secure.gravatar.com/avatar/aba28db201940e7ca99d3dd9e39b7045cf9937817841cc78e0d39dc7e973af63?s=200&#038;d=identicon&#038;r=r 2x' class='avatar avatar-100 photo' height='100' width='100' itemprop="image"/></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/author/admin_christoph/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Christoph Aberle</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p>Doktorand am Institut für Verkehrsplanung der TU Hamburg, Bearbeiter des Projekts MobileInclusion. Dem Öffentlichen Nahverkehr verfallen.<br />
Arbeitsschwerpunkte: Geografische Analyse sozialer Ausgrenzung, Öffentlichkeitsarbeit</p>
<p><a href="https://www.tuhh.de/vpl/team/mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter/christoph-aberle.html" rel="noopener">Forschungsprofil bei der TU Hamburg</a></p>
</div></div><div class="saboxplugin-web "><a href="https://www.tuhh.de/vpl/team/mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter/christoph-aberle.html" target="_self" >www.tuhh.de/vpl/team/mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter/christoph-aberle.html</a></div><div class="clearfix"></div><div class="saboxplugin-socials "><a title="Twitter" target="_blank" href="https://twitter.com/fluegelrad" rel="nofollow noopener" class="saboxplugin-icon-grey"><svg aria-hidden="true" class="sab-twitter" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 30 30"><path d="M26.37,26l-8.795-12.822l0.015,0.012L25.52,4h-2.65l-6.46,7.48L11.28,4H4.33l8.211,11.971L12.54,15.97L3.88,26h2.65 l7.182-8.322L19.42,26H26.37z M10.23,6l12.34,18h-2.1L8.12,6H10.23z" /></svg></span></a><a title="Xing" target="_blank" href="https://www.xing.com/profile/Christoph_Aberle" rel="nofollow noopener" class="saboxplugin-icon-grey"><svg aria-hidden="true" class="sab-xing" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 384 512"><path fill="currentColor" d="M162.7 210c-1.8 3.3-25.2 44.4-70.1 123.5-4.9 8.3-10.8 12.5-17.7 12.5H9.8c-7.7 0-12.1-7.5-8.5-14.4l69-121.3c.2 0 .2-.1 0-.3l-43.9-75.6c-4.3-7.8.3-14.1 8.5-14.1H100c7.3 0 13.3 4.1 18 12.2l44.7 77.5zM382.6 46.1l-144 253v.3L330.2 466c3.9 7.1.2 14.1-8.5 14.1h-65.2c-7.6 0-13.6-4-18-12.2l-92.4-168.5c3.3-5.8 51.5-90.8 144.8-255.2 4.6-8.1 10.4-12.2 17.5-12.2h65.7c8 0 12.3 6.7 8.5 14.1z"></path></svg></span></a><a title="Linkedin" target="_blank" href="https://www.linkedin.com/in/fluegelrad" rel="nofollow noopener" class="saboxplugin-icon-grey"><svg aria-hidden="true" class="sab-linkedin" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512"><path fill="currentColor" d="M100.3 480H7.4V180.9h92.9V480zM53.8 140.1C24.1 140.1 0 115.5 0 85.8 0 56.1 24.1 32 53.8 32c29.7 0 53.8 24.1 53.8 53.8 0 29.7-24.1 54.3-53.8 54.3zM448 480h-92.7V334.4c0-34.7-.7-79.2-48.3-79.2-48.3 0-55.7 37.7-55.7 76.7V480h-92.8V180.9h89.1v40.8h1.3c12.4-23.5 42.7-48.3 87.9-48.3 94 0 111.3 61.9 111.3 142.3V480z"></path></svg></span></a></div></div></div>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<div class="credits-overlay" style="background-color:#ffffff" data-target=".wp-image-443">Photo: <a href="https://www.flickr.com/photos/137826074@N08/38085842325/" target="_blank">&quot;nameless flowers&quot; by Igor Spasic (cropped)</a> | <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-Lizenz BY_SA</a></div>
<div class='footnotes' id='footnotes-436'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='marker-436-1'> Christoph Aberle im MobileInclusion Blog (06.03.2018): <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/mobilitaet-gerechtigkeit/">Warum ist MobileInclusion wichtig? Drei Thesen zu Mobilität und Gerechtigkeit</a> <span class='returnkey'><a href='#markerref-436-1'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-436-2'> Im Vereinigten Königreich, in den USA und in Australien wird seit der Jahrtausendwende zur <em>transport disadvantage</em> geforscht. bspw.<br />
Lucas, Karen (Hg.) (2004): Running on empty. Transport, social exclusion and environmental justice. 1. publ. Bristol: Policy Press.<br />
Currie, Graham (Hg.) (2011): <a href="http://dx.doi.org/10.1108/9781780522012">New perspectives and methods in transport and social exclusion research</a>. Bingley England: Emerald Group Pub.<br />
Hine, Julian; Mitchell, Fiona (2016): <a href="http://search.ebscohost.com/login.aspx?direct=true&amp;scope=site&amp;db=nlebk&amp;AN=1480728">Transport disadvantage and social exclusion. Exclusionary mechanisms in transport in urban Scotland (Transport and society)</a>. <span class='returnkey'><a href='#markerref-436-2'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-436-3'> Thilo Becker (2015): Sozialräumliche Verteilung von verkehrsbedingtem Lärm und Luftschadstoffen am Beispiel von Berlin. Dissertation an der TU Dresden. <a href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-203064">Volltext beim Sächsischen Publikationsserver</a> <span class='returnkey'><a href='#markerref-436-3'>&#8629;</a></span></li>
</ol>
</div>
<p>The post <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/gesundheit-mobilitaet/">Der Zusammenhang zwischen Armut, Gesundheit und Mobilität</a> appeared first on <a href="https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi">MobileInclusion</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
