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Stadt, arm, mobil? Wir stellen Ergebnisse vor!

Stadt, arm, mobil? Wir stellen Ergebnisse vor! Mit interaktiven Karten beschreiben wir den Mobilitätsalltag von Menschen in Armut Für unser Projekt haben wir 40 Interviews mit „Hartz IV“-Empfänger*innen geführt. Die Grundlage waren Wegetagebücher, die die Personen für uns ausgefüllt hatten. Mit diesem Einstieg konnten wir den Mobilitätsalltag der Betroffenen ergründen.

Unterwegs mit dem “Hartz IV”-Budget

Unterwegs mit dem "Hartz IV"-Budget Die Mobilität unserer Befragten im Vergleich zu nationalen Verkehrserhebungen Einkommensarme Menschen bewegen sich anders durch die Stadt als Menschen mit höherem Einkommen: Sie legen kürzere Strecken zurück, fahren häufiger mit dem ÖPNV und besitzen seltener ein Auto.[7. Beispielhafte Ergebnisse finden sich in der Sonderauswertung der Studie

Wie weit bringt mich eine HVV-Karte in Hamburg? Werkstattbericht 3

Wie weit bringt mich eine HVV-Karte? Werkstattbericht: Wie wir die Tarif-Erreichbarkeit in Hamburg messen Um den Mobilitätsalltag armer Menschen kennenzulernen, haben wir 20 Hamburger:innen befragt, die von "Hartz IV" leben. Elf der Befragten nutzen ein HVV-Abo und eine Person nutzt ihren Schwerbehindertenausweis. Die verbleibenden acht verlassen sich im Nahverkehr auf den Bartarif –

„Bevor ich ein Kind hatte, war ich immer unterwegs. Aber seitdem ist das ein bisschen schwieriger. “

„Bevor ich ein Kind hatte, war ich immer unterwegs. Aber seitdem ist das ein bisschen schwieriger“ Frauen bewegen sich anders durch die Stadt als Männer. Nachdem sie nach wie vor den Großteil der Sorgearbeit leisten, sind ihre Wegeketten kleinteiliger und komplexer als die Wegeketten von Männern[7. Kathrin Konrad (2016): Mobiler Alltag im Wandel des

„Das ist für mich undurchschaubar“

„Das ist für mich undurchschaubar“ Öffentliche Mobilität muss bezahlbar und verständlich sein Ist das öffentliche Verkehrsangebot in Hamburg wirklich öffentlich? Obwohl sie deutlich stärker darauf angewiesen sind, ist es für Einkommensarme in Hamburg nicht selbstverständlich, den ÖPNV (Öffentlichen Personennahverkehr) zu nutzen. Anders als in Berlin, wo „Hartz IV“-Empfänger_innen für 27,50 € die ganze

Informationen erweitern den Möglichkeitsraum: Werkstattbericht 2

Informationen erweitern den Möglichkeitsraum Werkstattbericht 2: Mobilitäts-Ratgeber und Bibliothek stehen jetzt zur Verfügung Inzwischen hat das Forschungsprojekt MobileInclusion einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die Erhebungen mit Menschen, die mit wenig Geld ihre Mobilität bestreiten müssen, haben wir erfolgreich abgeschlossen. 60 qualitative Interviews über den Mobilitätsalltag und über Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität und Teilhabe,

Auto – ein (un)nötiger Luxus?

Auto - ein (un)nötiger Luxus?! Autofreie Städte, SUVs und kostenloser Nahverkehr – die Diskussion um das Auto und unsere Abhängigkeit davon spitzt sich in den Medien und unter Aktivist_innen zu. Das Auto ist dabei nicht nur reines Fortbewegungsmittel. Vielmehr zeigen die vorgebrachten Argumente auf beiden Seiten die Vielschichtigkeit der Grundsatzdebatte: Es geht um

Eine neue U-Bahn in Hamburg, für alle?

Eine neue U-Bahn in Hamburg, für alle? Hamburg bekommt eine neue U-Bahn, die U5. Das ist „rasant“, „krass“ und „heute undenkbar“ – so formuliert es zumindest die Hochbahn[7. Hamburger Abendblatt (2019): "Bäm! Krass! Senf!" Diese Werbung für die U5 hat Folgen]. Mit der neuen Linie soll zum einen die Stadt zusammenwachsen, zum anderen

Ridepooling in Hamburg: Ein Fortschritt auch für Arme?

Ridepooling in Hamburg: Ein Fortschritt auch für Arme? Die Mobilität in Hamburg wird vielfältiger: Seit Hamburg den Zuschlag erhalten hat, im Oktober 2021 den ITS-Weltkongress für Intelligente Verkehrssysteme auszurichten (ITS = Intelligent Transport Systems), stehen die Zeichen auf Digitalisierung. Über 40 technologische Innovationen[7. BWVI/hamburg.de: ITS-Projekte in Hamburg] werden ausprobiert. Damit möchte die Verkehrsbehörde